EU-Hersteller und Industrieverbände

Antidumpingzölle; Antidumpingzoll; Antidumpingverfahren; Antidumpingmaßnahmen; Strafzoll; Strafzölle; gedumpte Importe; gedumpte Imports; Dumping

Wir setzen Ihre Interessen durch.

In den letzten Jahrzehnten hat der immer stärkere Prozess der Globalisierung zu einem erstaunlichen Grad der wirtschaftlichen Integration auf globaler Ebene geführt, welcher unter anderem Dienstleistungen, Investitionen und vor allem grenzüberschreitenden Güterhandel umfasst. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass EU Hersteller einem zunehmend schärferen Wettbewerb mit ausländischen Herstellern aus der ganzen Welt ausgesetzt sind. Während der EU-Marktzugang im Prinzip als erwünscht angesehen wird, gilt dies nur, wenn die EU Hersteller nicht durch unzulässige Handelspraktiken benachteiligt werden.

Das Wachstum des Welthandels ist von einem kontinuierlichen Fortschreiten der Dichte und Komplexität des internationalen Handelsrechts sowohl auf EU-Ebene als auch im Rahmen der WTO begleitet worden. Neben der Förderung des Zugangs zum europäischen Markt sind die handelspolitischen Schutzmaßnahmen eins der Hauptanliegen der EU und WTO. Ziel dieser Maßnahmen der EU ist, die betroffenen Wirtschaftszweige der Gemeinschaft vor unlauteren Handelspraktiken zu schützen und faire ökonomische Bedingungen wiederherzustellen, wenn ausländische Wettbewerber sich unlauteren Handelspraktiken bedienen und den betroffenen Wirtschaftszweig der Gemeinschaft dadurch schädigen. 

Wenn ein Wirtschaftszweig der Gemeinschaft mit unlauteren Handelspraktiken konfrontiert wird, kann er die Europäische Kommission anrufen, die eine Untersuchung einleiten wird, wenn hierfür ausreichende Informationen durch die Betroffenen übermittelt wurden. Mithilfe einer geschickten Ausübung ihrer Rechte nach den Verordnungen können die EU Unternehmen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis dieses Verfahrens nehmen. Zu diesen Rechten gehören beispielsweise das Recht, Behauptungen und Ansichten vorzubringen, das Recht auf Gehör, das Recht auf Unterrichtung bzw. Offenlegung und das Recht auf Einsicht in die Akte. Darüber hinaus kann das Unternehmen Schutz für sensible Informationen erlangen, so dass z.B. vertrauliche Angaben, welche an die Kommission übermittelt werden müssen, um die unlauteren Handelspraktiken der Konkurrenten zu belegen, geheim gehalten werden. Die vertrauliche Behandlung kann sogar die Identität der Beschwerdeführer umfassen, wenn zu befürchten ist, dass das Unternehmen mit Vergeltungsmaßnahmen zu rechnen hat. Wir helfen europäischen Unternehmen, ihre Rechte in allen Phasen des Handelsschutzverfahrens durchzusetzen. Unsere Leistungen umfassen insbesondere die:

  • Vorbereitung von Antidumping- bzw. Antisubventionsbeschwerden
  • Unterstützung bei der Beantwortung von Fragebögen während des Handelsschutzverfahrens
  • Vertretung in den Beschwerdeverfahren gegenüber EU-Organen und den Mitgliedsstaaten
  • Beratung und Vertretung gegenüber EU-Organen in Antidumping- bzw. Antisubventionsuntersuchungen
  • Beratung und Vertretung gegenüber EU-Organen in Interimsüberprüfungen und
  • Überprüfungen wegen des bevorstehenden Außerkrafttretens der Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen
  • Vorbereitung von Umgehungsbeschwerden und Vertretung dieser Beschwerden gegenüber EU-Organen und den Mitgliedsstaaten.


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